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Daytrip® „Lunch Box“ 5 l Kühlbox

Ursprünglicher Preis war: €121.88Aktueller Preis ist: €49.88.

Mittags noch kalt, während das Auto in der Sonne steht

Was ist die YETI Daytrip Lunch Box 5 l? Die formstabile Kühlbox für den langen Tag am Fahrzeug: zehn Dosen, fester Boden, abwischbare Außenhaut. Sie kühlt nichts herunter, sie hält kalt. Und sie ist nicht auslaufsicher, denn der Innenliner ist dicht, der Reißverschluss nicht.

Die YETI Daytrip Lunch Box in 5 Litern ist die formstabile Kühlbox von YETI für alle, die ihr Essen morgens zu Hause einpacken und es mittags am Auto noch kalt herausholen wollen. Sie steht aufrecht im Fußraum, klappt zum Packen ganz auf wie ein kleiner Koffer und bleibt am Ziel auf dem Klapptisch an der offenen Heckklappe stehen, auch wenn jemand daran vorbeigeht.

  • Zehn Dosen oder ein Mittagessen für zwei. Fünf Liter sind in der Praxis zwei Portionen, ein paar Getränke und die Kühlplatte darunter. Eine normale Vorratsdose liegt flach hinein, du musst sie nicht hochkant stellen. Für ein ganzes Wochenende reicht das nicht, für einen langen Tag auf dem Platz genau.
  • Eine große Kühlplatte deckt den Boden komplett ab. Die große YETI ICE Sheet passt flach hinein, und eine davon reicht für die 5-l-Box. Der Deckel klappt dabei ganz auf, du siehst beim Packen alles gleichzeitig statt in einem Beutel herumzutasten. Besteck, Salz und Feuerzeug kommen in die Innentasche im Deckel.
  • 0,64 Kilogramm leer, elf Farben, drei Jahre Garantie. Leer wiegt sie gut ein halbes Kilo und trägt sich am Gurtband auch dann, wenn in der anderen Hand die Kamera hängt. Die Außenhaut wischst du feucht ab, statt sie zu waschen. YETI gibt auf die Daytrip-Linie drei Jahre Garantie.

Praxistipp von Detailing1: Der häufigste Fehler ist der Griff zur Eiswürfeltüte, weil man das aus der alten Kühltasche so kennt. Der Innenliner hält dicht, der Reißverschluss tut es nicht, und Schmelzwasser findet immer einen Weg nach draußen. Nimm stattdessen eine große Kühlplatte, mindestens acht Stunden flach ins Gefrierfach, morgens flach auf den Boden der Box. Dann bleibt innen alles trocken, und du wischst die Box abends aus, statt sie auszuleeren.

Die Kühlplatte kommt am Abend vorher ins Gefrierfach

Die Daytrip Lunch Box kühlt nichts herunter, sie hält nur, was du ihr kalt hineinlegst. Deshalb passiert das Entscheidende am Vorabend am Gefrierfach und nicht morgens auf dem Parkplatz.

Zehn vor sechs, die Küche ist noch halb dunkel. Kühlplatte raus, flach auf den Boden, darauf zwei Portionen und die Getränke, Besteck in die Deckeltasche, Reißverschluss einmal rundherum. Der Deckel liegt beim Packen komplett offen, du packst von oben statt durch eine Öffnung zu tasten. Zwei Minuten, dann steht die Box im Fußraum auf der Beifahrerseite und du fährst los, solange die Straße noch leer ist.

Unterwegs gehört sie aufrecht in den Fußraum, nicht quer in den Kofferraum zwischen Werkzeugkiste und Wagenheber. Nicht wegen der Kälte, sondern wegen der Lage. Am Ziel steht sie auf dem Klapptisch an der offenen Heckklappe, und weil Boden und Deckel feste Formteile sind, kippt sie nicht, wenn jemand am Tisch vorbeikommt und über Federbeine reden will.

Auf dem Platz wird sie dann zum ruhigen Teil des Vormittags. Um halb elf steht das Auto in der zweiten Reihe, die Heckklappe offen, jemand fragt nach dem Fahrwerk. Gegen eins machst du die Box auf und holst etwas heraus, das noch kalt ist, ohne dass jemand losfahren muss, um etwas zu essen zu suchen. Das ist der ganze Job dieses Produkts, und er ist unspektakulär genau dann erledigt, wenn niemand darüber redet.

Bei uns im Showroom in Nordhorn steht sie im Sommer meist auf der Ladekante des Vorführwagens, und genau da zeigt sich der Vorteil der Kühlplatte gegenüber losem Eis. Auf einer lackierten Ladekante hinterlässt eine tropfende Kühltasche einen Rand, den man abends wegwischt. Diese Box stellst du ab, machst sie auf, machst sie zu, und die Lackfläche darunter bleibt so, wie sie war.

Fünf Liter reichen für zwei. Für ein Wochenende nicht.

Fünf Liter fassen zehn Dosen à 330 Milliliter oder ein Mittagessen für zwei Personen samt Kühlplatte. Für einen ganzen Tag mit vier Leuten und Nachschub ist die Box zu klein, und das soll sie auch sein.

Zur Dichtigkeit ist YETI selbst deutlich: Der Innenliner ist dicht, der Reißverschluss ist es nicht. Sie fährt aufrecht mit, sie gehört nicht auf die Seite gelegt und nicht untergetaucht. Außen ist sie wasserabweisend, nicht wasserdicht. Und bei echter Hitze mit hoher Luftfeuchte kann die Außenhaut feucht werden, das schließt der Hersteller ausdrücklich nicht aus.

Die zweite ehrliche Grenze ist die Form. Die Box faltet nicht zusammen, leer braucht sie im Kofferraum denselben Platz wie voll. Wer eine Tasche sucht, die nach dem Essen in die Seitentasche des Rucksacks wandert, ist hier falsch. Dazu kommt die Pflege: Handwäsche, keine Spülmaschine, keine Waschmaschine, kein Trockner, kein Bleichmittel. Eine Kalthaltedauer in Stunden nennt YETI für dieses Modell übrigens nirgends, und wir behaupten deshalb auch keine.

Der Punkt, an dem sich in Reviews die Geister scheiden, ist der Preis. Eine Lunchbox in dieser Preisklasse rechtfertigt sich nicht über das Mittagessen, sondern über die Jahre danach. Wer sie zweimal im Jahr auf einen Ausflug mitnimmt, kauft an der Sache vorbei. Wer von März bis Oktober an jedem zweiten Wochenende am Auto steht, hat die Frage nach drei Saisons für sich beantwortet.

Die Größenfrage entscheidet sich am eigenen Ritual. Wenn du meistens allein fährst und nur dein eigenes Mittagessen mitnimmst, ist die kleinere Lunchbox mit drei Litern die ehrlichere Wahl, vier Dosen und deutlich weniger Platz im Fußraum. Wenn du dagegen hohe Sachen transportierst, Flaschen oder einen Salat im hohen Glas, passt die aufrecht stehende 6-l-Kühltasche besser. Und wer für die ganze Truppe packt, greift gleich zur 9-l-Box.

Nach drei Saisons Kofferraum steht sie immer noch in Form

Der eigentliche Grund für dieses Produkt ist nicht die Kälte, sondern wie das Teil im dritten Sommer aussieht, nachdem es zwei Jahre lang neben der Werkzeugkiste gelegen hat.

Die Box ist keine Tasche, die in sich zusammensackt. Oben und unten sitzen feste Formteile aus EVA, dazwischen ein beschichtetes Gewebe, das man abwischt statt wäscht. Ein Klecks Ketchup, ein Fingerabdruck von jemandem, der gerade an der Bremsleitung war, Staub vom Platz: einmal mit dem feuchten Lappen drüber, erledigt. Wer schon einmal eine Stoffkühltasche nach zwei Saisons von innen gerochen hat, weiß, warum das ein Argument ist.

Sie ist für den, der samstags früh zum Treffen fährt, im Fahrerlager Standzeit hat oder mit dem Wochenendauto zwei Tage unterwegs ist. Nicht für den, der täglich ins Büro pendelt und die Tasche danach zusammengefaltet ins Fach legen will. In dieser Szene sagt die Ausrüstung dasselbe über den Besitzer wie der Lack daneben, nur leiser. Wer warmes Essen mitnehmen will, nimmt zusätzlich einen Thermobehälter für warme Speisen, und den Rest derselben Denkweise findet man im übrigen YETI Sortiment.

Elf Farben stehen zur Wahl, und die Entscheidung fällt anders aus als beim Becher. Helle Töne zeigen jeden Fleck vom Platz, dunkle heizen sich in der Sonne schneller auf und werden am Griff warm. Wer die Box im Fußraum eines hellen Innenraums stehen hat, greift eher zu Charcoal oder Classic Navy, weil eine dunkle Box neben hellem Leder weniger auffällt als andersherum.

Der Handgriff, den kein Hersteller aufschreibt: Stell die leere Box am Abend vorher schon geöffnet in den kühlen Flur, statt sie morgens warm aus dem Schrank zu holen. Eine Box mit Zimmertemperatur nimmt sich beim Packen als Erstes etwas von deiner Kühlplatte, und genau das fehlt dir am Nachmittag. Offen stehen lassen ist ohnehin die richtige Lagerung, dann riecht sie auch in der dritten Saison nach nichts.

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